Nein. WWOOF basiert auf einem nicht-monetären Austausch. Das bedeutet, dass während eines WWOOF-Aufenthalts kein Geld fließen sollte.
Gastgeber:innen sollten WWOOFer:innen nicht um Geld bitten, und WWOOFer:innen sollten keine Bezahlung für ihre Hilfe erwarten.
WWOOF basiert stattdessen auf dem Teilen von Zeit, Fähigkeiten, Mahlzeiten, Lernmöglichkeiten und bedeutungsvollen kulturellen Erfahrungen.
Da WWOOF in vielen Ländern und Kulturen stattfindet, können Fragen zu Unterstützung oder Beiträgen aufkommen. In solchen Fällen fördern wir offene Kommunikation und gegenseitiges Verständnis und achten dabei stets auf die Kernwerte von WWOOF.
Jegliche Unterstützung durch WWOOFer:innen sollte stets vollständig freiwillig sein und niemals erwartet, gefordert oder impliziert werden. Wenn Unterstützung geleistet wird, passen nicht-monetäre Beiträge – wie das Teilen von Lebensmitteln, Werkzeugen oder grundlegenden Dingen – am besten zum WWOOF-Gedanken. Direkte Geldspenden sollten vermieden werden.
Zwangszahlungen, Gebühren oder Situationen, in denen sich jemand unter Druck gesetzt fühlt, Geld zu geben, um teilnehmen zu können oder sich willkommen zu fühlen, gehören nicht zum WWOOF-Erlebnis und sollten gemeldet werden. Ebenso wenig entspricht das systematische Anbieten von Kursen, Workshops oder ähnlichen kostenpflichtigen Aktivitäten für WWOOFer:innen im Rahmen des Aufenthalts den WWOOF-Prinzipien.
In manchen Fällen bitten Gastgeber:innen in ressourcenarmen Regionen um Unterstützung
bei der Deckung von
Lebensmittelkosten oder anderen Ausgaben im Zusammenhang mit Ihrem Aufenthalt.
Wenn du dir einmal unsicher bist, was in deiner Situation angemessen ist, wende
dich bitte an
deine WWOOF-Organisation.